Geeek Case A50 Plus Review

Geeek Case A50 Plus Review. Mit einigen Verbesserungen gegenüber dem Vorgänger schickt Geeek das neue A50 ins Rennen.

Welche das im Detail sind und ob sie auch Mehrwert bringen, schauen wir uns in diesem Review an. Viel Spaß dabei 🙂

Das Gehäuse im Detail

Hier ein paar Informationen zum Gehäuse selber welche ich von den Geeek Case Infos übernommen habe.

  • CPU-Kühler Höhe 68mm
  • Grafikkartenlänge 305mm
  • Grafikkartenhöhe 147mm
  • Grafikkartendicke 48mm
  • SSD/HDD Höhe Maximal 9mm
  • Maximale Lüftergröße im Deckel 92x15mm
  • SFX und SFX-L Netzteile können verwendet werden (Bei SFX-L kann kein 92er Lüfter im Boden montiert werden)

Gehäuseabmaße 140 x 214 x 330mm (B x H x L)
Zwei USB 3.0 Anschluesse an der Front

Verwendete Materialen sind Acryl für die Panels, Aluminium für den Rahmen und pulver beschichtetes Stahlblech für das Mainboardtray und Netzteilhalterung.

Lieferumfang

Geliefert wird das Gehäuse in Einzelteilen und muss von euch montiert werden. Die Anleitung dazu findet ihr auf der Herstellerseite. Vergesst beim Bestellen nicht das ihr eine PCI-E Riserkarte braucht.

Bei nur 20$ Aufpreis kann man die aber auch gleich mitbestellen. Dann liegt eine Kiste mit Schrauben bei sowie vier Füße für den Gehäuseboden.

Ebenso müsst ihr die Richtung des abgewinkelten internen Kaltegeräteanschlusses angeben. Welchen ihr für welches Netzteil brauch findet ihr ebenfalls auf der Seite von Geeek. Dort einige Netzteile aufgelistet.

Zu guter letzt befindet sich noch ein 16mm Vandalismustaster mit LED-Beleuchtung mit im Karton.

Verarbeitung

Was erwartet man von einem 69$ Gehäuse eigentlich? Man bekommt hier ein sehr gut verarbeitetes Acrylgehäuse ohne sehr scharfe Kanten. Die Metallteile sind ebenfalls ordentlich verarbeitet und die Passgenauigkeit ist sehr gut. Hier gibt es definitiv nichts zu Meckern.

Ein Kritikpunkt habe ich dennoch. Die Acrylseitenteile sind teilweise ziemlich wellig geschnitten (gelasert). Ob das bei allen Gehäusen so ist oder nur bei meinem kann ich aktuell nicht sagen.

Geeek Case Shop

Bilder

Hier nun ein paar Bilder vom Gehäuse selber und der verwendeten Hardware für den Aufbau.

Die Hardware

Das System ist für Full HD Gaming abgestimmt und leistet hier auch ordentlich was.

Mainboard

Hier setze ich auf eine X470 Platform von ASRock. Das X470 Fatality ITX A/C kommt mit Wlan on Bord und bietet eine Vielzahl von Anschlussmöglichkeiten. Mit einem Bios Update supported es auch AMD Ryzen CPU´s der 3000er Serie.

Prozessor

Der AMD Ryzen 3600 (ohne X) ist mit Abstand die beste CPU für solche Systeme. Preis und Leistung sind hier unschlagbar. Aktuell gibt es diese CPU mit 6 Kernen und 12 Threads für unter 170€!

Durch die höhere IPC der 3000er Serie bekommt man hier eine solide Gaming CPU die auch mit guter Multithreadleistung aufwarten kann. Bis zu 4,2GHz Boosttakt ist genug Dampf für alle Games vorhanden. Im Battlefield 5 Test lagen alle Kerne bei durchschnittlich 60% Auslastung.

Der Arbeitsspeicher

Hier setze ich auf 3600 MHZ CL16 8GB Module von Teamgroup. Der T-Force Xtreem ARGB sieht nicht nur schick aus sondern bildet auch den sweetspot an RAM Geschwindigkeit und Latenz für die Ryzen 3000er Serie.

Die Grafikkarte

ASRock bietet mit der RX 590 Phantom Gaming eine für FULL HD Gaming sehr gute Karte. Mit ihren 8GB VRAM hat sie genug Reserven. Bei meinem Gamingtest lagen durchgängig der maximale Boosttakt von 1560 MHz an.

Das Netzteil

Seasonic bietet mit seiner SGX Reihe sehr gute SFX-L Netzteile für kleine Systeme an. Das SGX 500 bietet Reserven für etwaige Upgrades und hat eine Gold Zertifizierung. Es ist im Test absolut nicht hörbar gewesen und wurde entsprechend auch nicht sehr warm. Auch Preislich ist es Interessant.

Für nicht mal 100€ bekommt man hier ein vollmodulares ITX Netzteil mit ordentlich Dampf.

Der CPU Kühler

Der 3600er Ryzen wird von einem Noctua NH-L9a AM4 Chromax Black gekühlt. Nur 37mm Höhe und ein leiser 92er NFA9x14 Chromax Black Lüfter reichen für maximale 76°C.

Der fertige Aufbau

Das ganze System ließ sich sehr gut zusammen bauen. Es traten keine Komplikationen auf und es ist sogar optisch ein Hingucker. Die Kabel ließen sich sehr gut verlegen, trotz des etwas größeren SFX-L Netzteils.

Der Test

Wie das Sytem am Ende funktioniert hat, schaut ihr euch am besten in meinem Video an! Viel Spaß beim Time-Lapse und Review Video.

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